--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Beüben des Karstadtgeländes in KielViele Spaziergänger hatten wohl die Bilder von Japan im Kopf als sie, am Sonntag den 20. März, Hundegebell und Rufe aus der Trümmerlandschaft in der Kieler Altstadt am Alten Markt hörten. Im alten Karstadt-Gebäude das derzeit abgerissen wird, suchten Rettungshunde und ihre Hundeführer vermisste Personen. Die „Zaungäste“ fragten ab und zu mal ob hier was passiert sei? Wir konnten sie aber zum Glück beruhigen. „Nein, Gott sei dank nicht - wir üben hier nur den Ernstfall und machen gerade Ausbildung.“ Geübt wurde unter anderen der Umgang mit den Rettungshunden und die Suchtechniken. Hier hatten wir ein sehr gutes Übungsobjekt gefunden. Viele Räume die verschüttet sind, Stahlbeton der den Weg versperrt und große Randtrümmer. Ideale Voraussetzung für eine Übung. An anderen Stellen übten die Ortungshelfer, dass Arbeiten im absturzgefährdeten Bereichen und nutzten dazu ihre Persönliche Schutzausstattung. Dabei wurde auch das Retten verunglückter Helfer mit der Rettungsausstattung geübt.Damit jeder Handgriff sitz und im Einsatz alles klappt üben wir mehrmals im Monat. Dafür sind wir auch auf Sie angewiesen. Die Abrissfirma WIWA-Wagner gab uns die Möglichkeit auf seiner Baustelle, zu üben und den Ernstfall zu proben. Wir bedanken uns noch mal sehr herzlich dafür. Text und Fotos: Christian M. Hapke-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Zusammenarbeit mit der Ortung Stralsund25./26.2.2011Am Freitag den 25.2. sind Wir (1xAbO Kiel, 1xHF, 1xHf zum ET) im Rahmen der Facharbeitsgemeinschaft (kurz FAG) zur Ausbildungshilfe nach Stralsund gefahren. Wir wurden sehr gastfreundlich und kameradschaftlich aufgenommen.Die Ausbilderin der biologischen Ortung Swantje Ewert und der Gruppenführer Enrico Brandt halfen gleich nach Unserer Ankunft beim verlasten des Gepäcks und versorgten Uns mit einem leckeren Abendbrot. Unterkunft und Verpflegung ließen auch im weiteren Verlauf keine Wünsche offen.Am Samstag fuhren Wir gemeinsam mit der Stralsunder Ortung zu einem ehemaligen NVA-Gelände auf Rügen. An dem höher gelegenen Gelände der Insel angekommen, erwarteten Uns niedrige Temperaturen und ein eisiger Wind.Erwähnenswert wäre noch das zeitgleich in KIEL ein anderer Teil der Kieler Ortung tatkräftig beim "Familia-Lauf" half.Nach Ankunft und kurzer Besprechung wurden Vorbereitungen für einen Eignungstest für Rettungshunde getroffen. Hierin geht es darum, Hunde auf Ihr Wesen und Konstitution zu überprüfen.Swantje Ewert führte die zwei ET´s durch, während ich mich dezent im Hintergrund hielt und nur sehr selten Hilfe geben mußte.Erfreulicherweise sind beide Teams von Uns für geeignet befunden worden und so verfügt der OV Stralsund und der OV Kiel über jeweils über ein weiteres Team.Anschließend lagen die Schwerpunkte der Ausbildungshilfe hauptsächlich auf:- Herangehen an die Einsatzstelle- Befragung und Einsatztaktik des Hundeführers an der Einsatzstelle- Ansatz des Hundes in der Trümmerlage- Lenken, Leiten und Lesen des Hundes- Beurteilung und Abschlußbesprechung nach der SucheDes weiteren nutzen Wir die Zeit um mit den Junghunden in den Trümmern zu arbeiten und auch die älteren Hunde nebst Hundeführern hatten Gelegenheit mit jeweils fremden Versteckpersonen zu üben, was für alle Teams sehr effektiv gewesen ist.Ausgesprochen positiv war es, das der Ausbildungsbeauftragte des OV Stralsund, Helge Handschuck ab dem frühen Vormittag das Ausbildungsgeschehen passiv mitverfolgt und aktiv unterstützt hat.Als Uns späten Nachmittag die Sonne langsam verließ (mit einem schönen Sonnenuntergang über den Bodden) und das Licht weniger wurde ging es zurück in die Unterkunft.Swantje bearbeitete noch den Schriftkram der beiden ET´s und anschließend saßen Wir zu einem Abschlußgespräch beisammen. Ich berichtete von meinen "Kurz"-Eindrücken der einzelnen Teams, der Abläufe und dem Miteinander. Anschließend folgte eine angeregte Gesprächsrunde.Zu fortgeschrittener Stunde machten Wir Uns dann auf den Heimweg Richtung Kiel.Abschließend ist zu sagen, das diese Ausbildungsveranstaltung sehr effektiv für Beide Seiten gewesen ist und Wir Uns einig darüber waren, das ist eindeutig wiederholenswert.Bericht: M.KrauseFotos: H.Handschuck M.Krause.Copyright (c) 2011 www.Kieler-Rettungshunde.de Alle Rechte vorbehaltenErfolgreiche OrtungAm 16.4. machten sich 4 Mitglieder der Fachgruppe Ortung aus Kiel in Richtung Mecklenburg Vorpommern auf.Hier trafen Wir am Abend auf dem Gelände des OV Stralsund die ansässige Ortungsgruppe und ließen den Abend bei anregenden Gesprächen am Grill ausklingen. Am nächsten Tag machten Wir Uns dann sehr früh gemeinsam Richtung Greifswald auf um dort die Trümmerprüfung abzulegen. Nach einem kurzen Frühstück auf dem Gelände der Rettungshundestaffel Ostvorpommern bei Wusterhagen ging es dann für die vier Prüflinge (2 Stralsund, 2 Kiel) in die Theorie. Es galt 25 Fachfragen aus den Bereichen Erste Hilfe Mensch und Hund, Kynologie, Trümmerkunde, Einsatztaktik und BOS-Funk richtig zu beantworten. Danach starteten die 4 Teams in der Unterordnung. Dabei schied leider ein Team aus Stralsund aus. Für die anderen ging es nun in dieGewandheitsprüfung (Geräte). Nach einer kurzen Pause ging es dann für alle Prüflinge in den"Bereitstellungsraum". Hier stießen noch zwei Prüflinge (1xJUH Rettungshundestaffel Stralsund, 1xDRK Rettungshundestaffel Ostvorpommern) dazu, die die drei vorherigen Prüfungsteile am Samstag abgelegt hatten.Jetzt ging es nach und nach zur Trümmerprüfung. Die dargestellte Lage:Mehrfamilienhaus durch Gasexplosion zerstört, Trümmerhaufen und Gelände dahinter nicht begehbar, Versorger abgestellt (Gas, Strom, Wasser), Vermisste Personen (Zahl unbekannt), Rettungskräfte (DRK, THW) stehen bereit Auch wenn die Hunde mit getragener Kleidung und Speisereste in die "Irre" geführt werden sollten, so haben letztendlich alle 5 Teams bestanden und zwei bewusstlose Personen nur wenige Meter voneinander entfernt unter den Trümmern liegend gefunden.So verfügt der THW Ortsverband Kiel wieder über zwei geprüfte Trümmerteams (Julia Steen mit Schnuffi und Martina Krause mit Miss Marple)Unser Dank geht an die Stralsunder Kameraden für die hervorragende Gastfreundschaft, an die DRK RH-Staffel Ostvorpommern für die Organisation, an die DRK Prüferin Saskia Stahn (Rettungshundestaffel Forst Spree Neiße) und dem DRK Prüfer Peter Dyk (Rettungshundestaffel Delbrück) für die faire Bewertung.Bericht: Martina KrauseFotos: Jördis Wiegner VorprüfungAm 22. Oktober war die Zeit für Jessica und Bolle gekommen ihr gelerntes der letzten Monate in einer Prüfung überprüfen zu lassen.Da das THW seit April diesen Jahres eine neue Prüfungsordnung hat, mußten sie sich einer “Vorprüfung” stellen. Ich dieser Prüfung überprüfen ein Prüferund der Ausbilder den Ausbildungsstand des angehenden Rettungshundeteams.Die Prüfung fand bei unseren Nachbarn dem THW Ortsverband Neumünster statt. Was für uns eine verhältnismäßig kurze und entspannte Anfahrt bedeutete.Nach dem am Vormittag noch einige Prüfungen nach der alten GemPPO für die angereisten ASB Rettungshundeteams abgelegt wurden, fanden am Nachmittag endlich die Vorprüfungen nach der THW PO statt.Jessica und Bolle durften auch als erste starten und bewiesen eindrucksvoll ihren Ausbildungsstand. In wenigen Minuten hatten sie das Prüfungsgeländeabgesucht und alle 3 Verschütteten Personen unter den Trümmern geortet und die Erstversorgung eingeleitet. Nach dieser erfolgreich abgelegten Prüfung heißt es für die beiden: Das bisher gelernte festigen - damit sie auch die Hauptprüfung erfolgreich ablegen können.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Trümmertraining Rendsburg:Samstag 5.2.2011Die Eiderkaserne in Rendsburg befindet sich gerade im Abriss und Uns wurde das Gelände freundlicherweise vom Abrissunternehmen zur Verfügung gestellt. Auf dem gesamten Gelände standen Uns Bunkeranlagen, intakte/halb abgerissene Häuser, kleine und große Trümmerfelder zur Verfügung.An diesem Samstag waren nur die Hundeführer unterwegs und diese entschieden sich an diesem Vormittag dazu erstmal mit den Hunden Anzeigeübungen auf den großen Trümmerteilen zu machen.So lernen die Hunde spielerisch große Brocken, Rutschflächen und andere Schwierigkeiten zu überwinden und Ihre "Beute" (Spielzeug, Futter) einzufordern. Später ging es noch in die langen dunklen Bunkeranlagen, um hier spielerisch die Nasenarbeit der Hunde zu trainieren.Nachmittags gab es noch Trainingseinheiten für die Hundeführer in Trümmerkunde, Verhalten in den Trümmern, "Wie werden sichere Verstecke gebaut" und noch eine Kurzsuche für Unsere "alten Hasen".Bericht/FotosM.Krause